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Gesunde ErnÀhrung in der Schwangerschaft: Was bedeutet das?


Bild: Christin Klose/dpa-tmn

Schwangere brauchen in der Regel nicht mehr Kalorien, sollten aber nÀhrstoffreichere Lebensmittel zu sich nehmen. Denn ab Beginn der Schwangerschaft braucht der Körper insbesondere mehr Vitamine, Mineralstoffe sowie Proteine als sonst. Darauf macht das Netzwerk «Gesund ins Leben» aufmerksam. 

FolsÀure, Jod, Eisen

In der Regel können Schwangere diesen erhöhten Bedarf an NĂ€hrstoffen ĂŒber eine ausgewogene und angepasste ErnĂ€hrung abdecken. 

Ausnahme: Das benötigte Plus an Folat und Jod lĂ€sst sich durch die ErnĂ€hrung alleine nur schwer abdecken, so die Experten. Aber auch der Bedarf an Omega-3-FettsĂ€ure DHA, Eisen und Vitamin D steigt. Am besten besprechen Frauen daher mit ihrer FrauenĂ€rztin oder ihrem Frauenarzt, welche NĂ€hrstoffe sie zusĂ€tzlich als Supplement brauchen, rĂ€t das Netzwerk, das Teil des Bundeszentrums fĂŒr ErnĂ€hrung (BZfE) ist. Auch qualifizierte FachkrĂ€fte, wie Hebammen und ErnĂ€hrungsberaterinnen, können individuell angepasste Tipps geben, etwa wenn Schwangere sich vegetarisch oder vegan ernĂ€hren.

Übrigens: FolsĂ€ure sollten Frauen bereits einnehmen, wenn sie schwanger werden wollen - dies könne das Risiko fĂŒr angeborene Fehlbildungen des Neuralrohrs nachweislich reduzieren.

Ausgewogene ErnÀhrung

GrundsĂ€tzlich steigt der Energiebedarf im Verlauf der Schwangerschaft nur leicht an. Statt um QuantitĂ€t, sprich fĂŒr Zwei zu essen, sollte es Schwangeren also um QualitĂ€t bei ihrer ErnĂ€hrung gehen. Das Netzwerk «Gesund ins Leben» empfiehlt, eine ausgewogene ErnĂ€hrung. Dazu gehört:

  • Reichlich pflanzliche Lebensmittel zu sich zu nehmen, also GemĂŒse, Obst, Vollkornprodukte, HĂŒlsenfrĂŒchte sowie tĂ€glich NĂŒsse, etwa eine Handvoll.
  • Tierische Lebensmittel regelmĂ€ĂŸig, aber in Maßen und bewusst zu genießen - etwa Milch, Milchprodukte, fettarmes Fleisch, fettarme Wurst, Eier sowie fettreichen Meeresfisch. Auf Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt, Aal oder Hai sollten Schwangere aber besser verzichten, da sie mit Schadstoffen belastet sein können.
  • Sparsam tierische Fette zu sich zu nehmen. Besser auf einen hohen Anteil an ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren achten. Rapsöl sei da etwa eine gute Wahl.
  • SĂŒĂŸe und salzige Snacks sind gelegentlich völlig in Ordnung.

Wasser ist als GetrĂ€nk die beste Wahl. FĂŒr mehr Abwechslung eignen sich auch ungesĂŒĂŸte GetrĂ€nke wie Tee. Auf Kaffee mĂŒssen Schwangere aber nicht völlig verzichten. Bis zu 200 mg Koffein pro Tag werden als unbedenklich angesehen. Das entspricht etwa zwei Tassen Filterkaffee.


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(06.08.2026)


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