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Heizungsluft trocknet SchleimhÀute aus - was hilft?


Bild: Robert GĂŒnther/dpa-tmn

Draußen ist's kalt, drinnen kuschelig warm - ein Hoch auf die Heizung! Nur sorgt die fĂŒr ziemlich trockene Luft in Haus und Wohnung. Die lĂ€sst etwa den hauchdĂŒnnen TrĂ€nenfilm auf unseren Augen schneller verdunsten, ebenso die Feuchtigkeit auf unserer Nasenschleimhaut. 

Das kann sich dadurch bemerkbar machen, dass Nase und Augen jucken und brennen, so der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-OhrenÀrzte auf seinem Portal «Das HNO-Wartezimmer». An der Schleimhaut der Nase können sich bei zu trockener Raumluft mit der Zeit zudem schmerzhafte Risse und Krusten bilden. 

Das nervt nicht nur, sondern erhöht auch das Risiko fĂŒr Infekte. Denn SchleimhĂ€ute mĂŒssen ausreichend befeuchtet sein, um uns gut vor Krankheitserregern schĂŒtzen zu können, erklĂ€ren die HNO-Ärzte. 

Was kann man tun, damit es den SchleimhÀuten in der Heizsaison besser geht? Vier Tipps: 

1. Luftfeuchtigkeit im Blick behalten 

Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, reizt das die Atemwege. Zu hoch sollte sie allerdings auch nicht sein - Stichwort: Schimmelgefahr. Daher ist im Winter regelmĂ€ĂŸiges LĂŒften wichtig. Das Umweltbundesamt rĂ€t: zwei- bis dreimal am Tag fĂŒr etwa fĂŒnf Minuten die Fenster weit öffnen. 

In InnenrĂ€umen sollte die Luftfeuchtigkeit idealerweise zwischen 40 und 60 Prozent liegen, rĂ€t die Verbraucherzentrale Baden-WĂŒrttemberg. Messen lĂ€sst sie sich mit einem Hygrometer. 

2. Raumluft befeuchten 

Ist die Luftfeuchtigkeit immer wieder zu niedrig, kann man ĂŒber die Anschaffung eines Luftbefeuchters nachdenken. Die gĂŒnstigere Alternative, allerdings mit geringerem Effekt: mit Wasser gefĂŒllte SchĂ€lchen auf die Heizkörper stellen. Die HNO-Ärzte raten allerdings dazu, sie lieber einmal öfter zu reinigen - Stichwort: Bakterienbildung. 

3. Kochsalzlösung inhalieren

Kleine Feuchtigkeitskur fĂŒr die Atemwege: Inhalieren mit einer isotonischen Kochsalzlösung kann dabei helfen, die SchleimhĂ€ute zu befeuchten, so die HNO-Ärzte. Isotonisch heißt hier: Das MischverhĂ€ltnis betrĂ€gt 9 Gramm Kochsalz auf einen Liter Wasser. 

Damit die SchleimhĂ€ute von innen gut mit FlĂŒssigkeit versorgt sind, sollte man zudem ĂŒber den Tag verteilt ausreichend trinken. Zwei Liter Wasser bzw. ungesĂŒĂŸte Tees nennt «Das HNO-Wartezimmer» als Richtwert. 

4. Befeuchtende Augentropfen nutzen

Bei juckenden Augen können sogenannte TrĂ€nenersatzmittel - also befeuchtende Augentropfen - eine Wohltat sein. Wer sie ĂŒber eine lĂ€ngere Zeit tropft, sollte laut dem Kuratorium Gutes Sehen (KGS) darauf achten, dass es sich um ein Mittel ohne Konservierungsstoffe handelt. Diese Inhaltsstoffe können nĂ€mlich trockene Augen verschlimmern.


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(03.11.2026)


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