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Sonnenbaden: Warum es keine gesunde BrÀune gibt

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BloĂ nicht blass oder krĂ€nklich wirken: Das ist vielen Menschen wichtig. Manche cremen sich daher nach dem Duschen groĂzĂŒgig mit SelbstbrĂ€uner ein, andere packen sich im Park, Garten oder Urlaub in die pralle Sonne. Ganz nach dem Motto: Solange das Sonnenbad nicht mit einem Sonnenbrand endet, ist es doch fĂŒr die Haut kein Problem, oder?Â
Doch. Denn gesunde BrĂ€une ist ein Mythos, wie die Deutsche Krebshilfe aufklĂ€rt. So weist jede sichtbare BrĂ€unung bereits darauf hin, dass durch die UV-Strahlung der Sonne SchĂ€den in der Haut entstanden sind.Â
BrĂ€une ist demnach nichts anderes als ein Schutzmechanismus der Haut: Sie bildet den Farbstoff Melanin, um das Erbgut der Zellen vor weiteren UV-SchĂ€den zu bewahren. Ein Eigenschutz, der jedoch nur begrenzt wirkt. Experten vergleichen BrĂ€une oft auch mit einem «Hilferuf» der Haut.Â
Warum «Sonnenbrand-Tattoos» keine gute Idee sindÂ
Auch vor sogenannten «Sonnenbrand-Tattoos», die in sozialen Medien zuletzt hĂ€ufiger zu sehen waren, warnt die Deutsche Krebshilfe. Das Prinzip: Beim Sonnenbaden werden einzelne Hautpartien abgedeckt. Nach dem Aufenthalt in der Sonne bleiben dort helle Muster zurĂŒck, wĂ€hrend die Haut drumherum durch Sonnenbrand oder BrĂ€une einen Kontrast dazu bildet.Â
Auch diese «Sonnenbrand-Tattoos» bedeuten eine «massive UV-Belastung», wie die Krebshilfe schreibt. Dabei verursacht jeder Sonnenbrand erhebliche SchĂ€den am Erbgut der Hautzellen - und zahlt damit auf das Hautkrebsrisiko ein.Â
Die Basics fĂŒr guten UV-SchutzÂ
Was können Freundinnen und Freunde der Sonne also tun? Wer BrĂ€une ohne Hautkrebsrisiko möchte, kommt um SelbstbrĂ€uner nicht herum. Und wenn man drauĂen unterwegs ist? Als Motto fĂŒr guten UV-Schutz nennt die Deutsche Krebshilfe: «Meiden, kleiden, cremen».
- Meiden
Ab in den Schatten! Insbesondere in den Mittagsstunden ist es sinnvoll, nicht in der prallen Sonne zu braten. Dann steht sie nĂ€mlich am höchsten - wodurch auch die UV-Belastung vergleichsweise hoch ausfĂ€llt.Â
Stichwort UV-Belastung: Wie hoch sie genau ist, lĂ€sst sich mit einem Blick in die Wetterapp ermitteln. Dort ist nĂ€mlich der UV-Index zu finden, der zwischen 1 und 11+ liegen kann - je höher der Wert, desto höher das Gesundheitsrisiko. Wichtige Regel: Ab Werten von 3 sollte man sich aktiv vor der Sonne schĂŒtzen.
Nicht immer stimmt der Wert in der App allerdings mit der RealitĂ€t ĂŒberein: Werden Sonnenstrahlen von Wasser oder hellen Hausfassaden reflektiert, kann die UV-Belastung auch höher ausfallen, so das Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz (BfS).Â
- KleidenÂ
Haut, die von Stoff bedeckt ist, ist vor der Sonne geschĂŒtzt. Wichtig ist auch eine Kopfbedeckung - und eine Sonnenbrille mit der Kennzeichnung UV400.Â
- CremenÂ
Arme, HĂ€nde, Gesicht, Nacken: Unbedeckte Körperstellen sollte man mit Sonnencreme schĂŒtzen. Das BfS rĂ€t dabei zu einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Wer beispielsweise in den Bergen unterwegs ist oder einen hellen Hauttyp hat, nutzt besser 50 oder 50+. Um die Schutzwirkung zu erhalten, ist mehrmaliges Nachcremen am Tag wichtig.
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(30.04.2026)

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